Die Delta-Variante des neuen Coronavirus, die erstmals in Indien entdeckt wurde, hat sich in 74 Ländern ausgebreitet und breitet sich weiterhin rasant aus. Diese Variante ist nicht nur hoch ansteckend, sondern führt bei Infizierten auch häufiger zu schweren Krankheitsverläufen. Experten befürchten, dass sich die Delta-Variante weltweit durchsetzen könnte. Daten zeigen, dass 96 % der Neuinfektionen in Großbritannien auf die Delta-Variante zurückzuführen sind und die Zahl der Fälle weiter steigt.
In China sind Jiangsu, Yunnan, Guangdong und andere Regionen betroffen.
Im Zusammenhang mit dem Delta-Virus sprachen wir bisher von engen Kontaktpersonen. Dieses Konzept muss sich ändern. Aufgrund der hohen Viruslast des Delta-Virus ist das ausgeatmete Gas hochgiftig und hochinfektiös. Was galt bisher als enger Kontakt? Zwei Tage vor Krankheitsbeginn galten Familienmitglieder des Patienten als enge Kontaktpersonen, wenn sie im selben Büro arbeiteten, gemeinsam aßen, sich trafen usw. (innerhalb eines Meters). Doch nun muss das Konzept des engen Kontakts angepasst werden. Personen, die sich im selben Raum, in derselben Abteilung oder im selben Gebäude aufhielten und vier Tage vor Krankheitsbeginn Kontakt zu den Patienten hatten, gelten als enge Kontaktpersonen. Genau diese veränderte Definition ermöglicht es, verschiedene Managementmaßnahmen wie Abriegelung, Sperrungen und Kontaktbeschränkungen anzuwenden. Die Anpassung dieses Konzepts dient also der Kontrolle wichtiger Personengruppen.
Veröffentlichungsdatum: 31. Juli 2021
