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Ist die Verwendung einer sicheren, selbstzerstörenden Spritze notwendig?

Injektionen leisten einen wichtigen Beitrag zur Prävention und Behandlung von Krankheiten. Hierfür müssen sterile, farbige Spritzen und Nadeln verwendet und das Injektionsbesteck nach Gebrauch ordnungsgemäß entsorgt werden. Laut Statistiken der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erhalten jährlich etwa 12 Milliarden Menschen eine Injektionstherapie, wobei etwa 50 % davon unsicher verlaufen – auch in meinem Land. Viele Faktoren tragen zu unsicheren Injektionen bei. Dazu gehören die mangelnde Sterilisation des Injektionsbestecks ​​und die Wiederverwendung von Spritzen. Angesichts globaler Entwicklungen gewinnt die Sicherheit von selbstzerstörenden Einwegspritzen zunehmend an Bedeutung. Obwohl die Umstellung von Einwegspritzen einen gewissen Prozess erfordert, ist es zum Schutz von Patienten, medizinischem Personal und der Allgemeinheit dringend erforderlich, dass Krankenhäuser und Seuchenschutzstationen die Verwendung von selbstzerstörenden Einwegspritzen fördern.

Eine sichere Injektion ist eine Injektion, die für die geimpfte Person unschädlich ist, das medizinische Personal vor vermeidbaren Gefahren schützt und deren Abfall die Umwelt und andere nicht belastet. Eine unsichere Injektion erfüllt diese Anforderungen nicht. Dazu zählt insbesondere die wiederholte Verwendung von Spritzen, Nadeln oder beidem bei verschiedenen Patienten ohne Sterilisation.

In China ist die aktuelle Situation hinsichtlich sicherer Injektionen besorgniserregend. In vielen medizinischen Einrichtungen der Primärversorgung ist es schwierig, die Vorgaben „eine Person, eine Nadel, ein Schlauch, eine Anwendung, eine Desinfektion und eine Entsorgung“ zu erfüllen. Häufig werden Nadel und Schlauch wiederverwendet oder lediglich die Nadel gewechselt, ohne den Schlauch zu wechseln. Dies birgt ein hohes Risiko gegenseitiger Infektionen während des Injektionsprozesses. Die Verwendung unsicherer Spritzen und Injektionsmethoden trägt maßgeblich zur Verbreitung von Hepatitis B, Hepatitis C und anderen durch Blut übertragbaren Krankheiten bei.


Veröffentlichungsdatum: 23. August 2020
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